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Vor 75 Jahren: Ein Blick auf Hitzacker 1939

Walther Honig, wie viele ihn noch in Erinnerung haben - wer aber sind die beiden Jungen? Quelle: Archiv Museum Altes Zollhaus Hitzacker (Elbe).Die Zeit des Ausbruches des 2. Weltkrieges vor 75 Jahren steht am Freitag, den 24. Oktober 2014 um 19 Uhr im Mittelpunkt einer Lesung des Alten Zollhauses in der Alten Sargtischlerei Hitzacker an der St. Johanniskirche.

Museumsleiter Klaus Lehmann und Irid Gebhard lesen Auszüge aus der Schulchronik des langjährigen Hitzackeraner Schulleiters Walther Honig und aus den berühmten Tagebüchern des Dresdner Romanisten und Politikers Victor Klemperer.

"Der einstige Schulrektor und Mitbegründer des damaligen Heimatmuseums Walther Honig hat die kriegsvorbereitenden Jahre in Hitzacker recht ausführlich dokumentiert", erklärt Klaus Lehmann, "er schilderte Jahr für Jahr die Veränderungen einer Kleinstadt, in der die Folgen des Krieges erst sehr spät begriffen wurden."

Noch heute erinnern sich viele Hitzackeraner an ihren alten Schulmeister und haben ihn in sehr unterschiedlicher Weise in Erinnerung: als begeisterten Geschichtslehrer, Museumsmensch und widersprüchliche Lehrerpersönlichkeit, der, mit einer kurzen Unterbrechung unmittelbar nach Kriegsende, der Schule Hitzacker von 1932 bis 1964 vorstand.

Ergänzt wird die Lesung durch Glasplatten-Fotografien aus einem erst kürzlich gesicherten Fund des Museums und einen Film, der 1934 in Hitzacker gedreht wurde.

Das Altes Zollhaus Hitzacker ist eins von 13 Museen in Elbtalaue und Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V.

 

 

 

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