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Plattdüütsch Dag in Jomeln – Plattdeutscher Tag in Jameln

Annedore Woltersdorf und Hannelore Lohrberg vom Plattdeutschen Theater Wendland spielen den Sketch „Milchkontrolle“, den sie selbst verfasst haben. Foto: Jenny RaederDe "Heimatjunx" sün wedder dorbi, dat Plattdüütsche Theater Wendland un de "Gusbörmers" ook. Schölers lesen Literarisches op platt, de Schrieversmann Hayo Schütte liest un singt un de Kroog "Grappenkopp" sorgt för dat liefliche Woll.

Düs Jor findt de Plattdüütsch Dag an Sünndag, de 19. Juni statt – wedder im Goorn vun de Kroog "Grappenkopp" in Jomeln. De Intritt is free.

Das Programm im Überblick: Der Tag beginnt um 11 Uhr mit einem plattdeutschen Gottesdienst mit Pastor i. R. Heinrich Riebesehl, musikalisch begleitet vom Plater Posaunenchor. Nach einem Mittagsimbiss – serviert vom Team des Gasthauses „Grappenkopp“ – startet gegen 13 Uhr das eigentliche Programm auf der Freilichtbühne.

Mit dem Lied "Hitzacker, du Perle" setzen die Sängerinnen und Sänger vom Alten Zollhaus Hitzacker dem Städtchen an der Elbe ein musikalisches Denkmal. Dazu singen sie weitere plattdeutsche Lieder, die sie bei den monatlichen Treffen des „Plattdeutschen Frühstücks“ im Museum einstudiert haben.

Auch die „HeimatjungX“ alias Franz Klahn (Gitarre und Gesang) und Sammy Trunczik (Akkordeon und Gitarre) sind wieder Teil des Programms. Foto: Jenny Raeder Über "De Ernst van’t Leben" sinnieren Schülerinnen und Schüler der Grundschule Breselenz ab etwa 13.30 Uhr in einem gleichnamigen Sketch. Eingeübt haben sie den Sketch zusammen mit ihrer Lehrerin Heike Parlow.

Humorvoll geht es ab etwa 13.50 Uhr weiter mit drei Sketchen der Theatergruppe „De Gusbörmers“: Ein Paar kabbelt sich in „Dat Bitt – een Oort de Roh?" darüber, wer auf welcher Seite des Bettes schläft, „De Neegst“ nimmt die typischen Missverständnisse zwischen Arzt und Patient auf die Schippe und „De Annonce“ handelt von einem Zeitungsinserat, das bitte möglichst billig auffallen soll und in dem darum jeder Buchstabe zählt. Es treten auf: Lili Delong, Ulli Freese und Ines Kröger.

Gegen 14 Uhr singt der Plattdeutsche Chor Wendland unter Leitung von Theodor Ahrens bekannte und weniger bekannte plattdeutsche Lieder.

Schüler der Jeetzel-Oberschule Lüchow, selbst in der Regel keine „native speaker“ des Plattdeutschen, lesen anschließend plattdeutsche Texte, die sie zusammen mit dem pensionierten Lehrer Hermann Albrecht eingeübt haben.

Die „HeimatjungX“ alias Franz Klahn – Gitarre und Gesang – und Sammy Trunczik – Akkordeon – haben ab halb 3 ihren großen Auftritt.

„Tasse oder Kännchen“, ein Sketch von Loriot, und der von Annedore Woltersorf selbst verfasste Sketch „Milchkontrolle“ stehen auf dem Programm des Plattdeutschen Theaters Wendland, das einmal um 15 Uhr und ein weiteres Mal gegen 15.30 Uhr auftritt. Es spielen: Hannelore Lohrberg und Annedore Woltersdorf.

Hayo Schütte liest seinen Text „Vågelnest“ und singt dazu. Foto: Jenny RaederHayo Schütte, Jahrgang 1930, hat viel erlebt und weiß lebhaft und mit hintersinnigem Humor davon zu berichten. Gegen 15.10 Uhr liest der Buchautor seinen Text „Vågelnest“. Begleitet von Heike Parlow singt er außerdem „Tommy Tinker“.

Der Plattdeutsche Tag endet mit einem Auftritt der Trachtentanzgruppe „De Wendländer“ unter Leitung von Barbara Schulz aus Lensian.

Durch das Programm des Tages führt Günter Schulz aus Saaße.

Den ganzen Tag über bietet der Plattdeutsche Tag kleine Infostände: Vom Rundlingsverein und dem Frauenkreis Küsten sowie einen plattdeutschen Büchertisch von Gerda Hesebeck.

                   

 

    

 

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