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Nächster Schritt auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe

Lüchow. Seit Dezember 2012 arbeitet die Samtgemeinde Lüchow (Wendland) mit dem Institut für Heritage Management (IHM) der Technischen Universität in Cottbus zusammen, um die Weltkulturerbenominierung voran zu treiben. Damals wurde in einem Expertenworkshop festgelegt, worin der außergewöhnliche universelle Wert in einer Kulturlandschaft Rundlinge zu sehen sei. In einer Bereisung der Rundlingslandschaft wurde im Sommer 2013 von der IHM die Kernzone einer zusammenhängenden Kulturlandschaft Rundlinge mit 19 Rundlingsdörfern wissenschaftlich erarbeitet. Jetzt steht die nächste Hürde an. Der Antrag muss es schaffen, sich in der Kultusministerkonferenz gegen die Bewerber aus ganz Deutschland durchzusetzen.

Jüngster Schritt auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe war der Abschluss von städtebaulichen Verträgen mit allen sechs beteiligten Gemeinden, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und Kooperationsvereinbarungen mit weiteren Partnern, wie zum Beispiel der Elbtalaue-Wendland Touristik, dem Rundlingsverein, dem Gymnasium Lüchow als UNESCO-Schule, um nur einige zu nennen. Der  Kreis der Förderer der Welterbeinitiative soll weiter wachsen. Angestrebt wird eine möglichst breite Unterstützungslinie für das Projekt. „Wir wollen hier nicht einfach nur einen schicken neuen Stempel für die Region. Wir wollen die Idee „Welterbe“ leben und möglichst viele Menschen innerhalb und außerhalb des Wendlandes dafür begeistern“, so Hubert Schwedland, Samtgemeindebürgermeister Lüchow (Wendland).  

 

 

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