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Landkreis mit eigener Kinderkrippe - Kleinkindbetreuung am Kreishaus wird eingeweiht

"Da haben wir aus der Not eine Tugend gemacht" freut sich Landrat Jürgen Schulz über die bevorstehende Eröffnung der neuen Kinderkrippe im ehemaligen Hausmeisterhaus im Schatten der Kreisverwaltung. "Lüchow brauchte eine weitere Krippe für die Betreuung von unter Dreijährigen, die Kreisverwaltung neue Konzepte für die Bindung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen - und so entstand der Gedanke, das ehemalige Hausmeisterhaus zur Krippe umzugestalten", so der Landrat weiter. 

Die Krippe unter der Regie des DRK-Kreisverbandes ist schon seit einigen Wochen in der Erprobungsphase und wird nun am 26. September 2017 offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Eigentümer ist der Landkreis, der sich für diese öffentliche Krippe auch zwei Plätze bevorzugt durch eigene Zahlung von Betriebskosten für Kleinkinder eigener Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gesichert hat. "Wir gehören damit zu den Landkreisen in Niedersachsen mit eigenen Kinderkrippe-Plätzen", berichtet der Landrat nicht ohne Stolz. "Es passte alles zusammen. Für Lüchow wurde ein zusätzlicher Krippenbedarf von elf Plätzen festgestellt, dreizehn waren in dem Gebäude machbar. So entstand schnell der Gedanke, zwei zusätzliche Plätze für den Nachwuchs von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu schaffen", erläutert Landrat Schulz weiter.  

Nachdem der Jugendhilfeausschuss die Planung am 9. Juni 2016 empfahl, ging es zügig voran. Die Umbau- und Ausstattungskosten werden mit 92 Prozent vom Land Niedersachsen gefördert. Die Ausschreibung für Trägerschaft und laufenden Betrieb ging an den DRK-Kreisverbund, der die Krippe als Außenstelle seiner Kindertagesstätte in der Amtsfreiheit in Lüchow betreibt. Planung und Bauausführung lagen in den Händen der kreiseigenen Anstalt für Gebäudewirtschaft. Die nicht durch Elternbeiträge gedeckten laufenden Kosten für die öffentlichen Plätze trägt zu 75 Prozent der Landkreis und zu 25 Prozent die örtliche Samtgemeinde. Die zwei Sonderplätze der Kreisverwaltung finanziert diese aus Personalkostenbudgets. 

Landrat Jürgen Schulz freut sich, dass die Idee nun Realität wurde und auch für den momentan zahlreichen Nachwuchs bei den Kreismitarbeiterinnen und -mitarbeitern ein besonderes Angebot gemacht werden kann.

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