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Landkreis Lüchow-Dannenberg steigt weiter auf

In seiner aktuellen Ausgabe stellt der FOCUS den Erfolgs-Atlas vor (Nr. 48/16). 402 deutsche Kreise und kreisfreie Städte werden hier einem Wirtschaftsvergleich unterzogen.

Insgesamt wertet der FOCUS 19 Parameter wie bspw. das Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitslosenquote, Gewerbeanmeldungen, Straßenkriminalität und Wohnungseinbrüche, Hartz-IV-Empfänger und Krankheitstage aus.
Alle Parameter wurden in 5 Gruppen kategorisiert und bewertet. Daraus wurde dann ein Gesamtrang für jeden Landkreis bzw. jede Stadt ermittelt. Wie steht es nun um den Landkreis Lüchow-Dannenberg?

Noch vor zwei Jahren belegte der Landkreis den 307. Rang. In der aktuellen Analyse gab es eine erhebliche Verbesserung auf Rang 267. Ausschlaggebend hierfür sind die Kategorien „Firmengründungen“, in der Lüchow-Dannenberg den 81. Rang erreichte und „Wachstum und Jobs“ mit dem Rang 166. Daneben wurden die Kategorien „Produktivität und Standortkosten“, „Einkommen und Attraktivität“ sowie „Sicherheit und Lebensqualität“ berücksichtigt.
Auch im Niedersachsenvergleich findet man Lüchow-Dannenberg im Mittelfeld. Wolfsburg schneidet mit Rang 134 am besten und Goslar mit Rang 396 am schlechtesten ab. Uelzen bekleidet Rang 335 und Lüneburg Rang 241.

Ganz vorne findet man die Landkreise München, Pfaffenhofen a.d. Ilm und Freising. Bayern ist somit absoluter Spitzenreiter. Nicht ganz überraschend!
Die Schlusslichter sind die Landkreise Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt), Bottrop (Nordrhein-Westfalen) und die Stadt Frankfurt (Oder) in Brandenburg.
Insbesondere im regionalen Vergleich braucht sich der Landkreis Lüchow-Dannenberg nicht verstecken:

Harburg  (Rang 167)
Lüneburg (Rang 241)
Lüchow-Dannenberg (Rang 267)
Celle (Rang 329)
Ludwigslust-Parchim (Rang 331)
Uelzen (Rang 335)
Heidekreis (Rang 348)
Prignitz (Rang 370)
Altmarkkreis Salzwedel (Rang 382)
Stendal (Rang 390)

Die Zeiten der hinteren Ränge scheinen für den Landkreis Lüchow-Dannenberg vorerst beendet.
Landrat Jürgen Schulz sieht einen Grund für diese durchaus erfreuliche Entwicklung in der Lage Lüchow-Dannenbergs, nämlich trotz schlechter infrastruktureller Anbindungen zentral in Norddeutschland. So empfiehlt er der mit der Süderelbe AG neu besetzen Wirtschaftsförderung für Lüchow-Dannenberg auch den Marketing-Slogan: „Im Norden die Mitte“.

Der Landrat erinnert sich auch an die Diskussion um Kreiserhalt und Zukunftsvertrag im Jahr 2012. Damals hatte sich auch die regionale Wirtschaft für den Kreiserhalt stark gemacht und das Niedersächsische Wirtschaftsinstitut hatte auf einen Auftrag des Innenministeriums begutachtet: Lüchow-Dannenberg kann es schaffen!
Landrat Jürgen Schulz freut sich darüber, dass die regionale Wirtschaft geliefert hat. Das Bruttoinlandsprodukt des Landkreises Lüchow-Dannenberg habe sich nämlich in den letzten 25 Jahren mehr als verdoppelt. Dies versetze den Landkreis in die Lage, seine Aufgaben zu erfüllen, ohne neue Schuldenzuwächse und damit auch den Zukunftsvertrag mit dem Land einzuhalten.

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