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Alte Rassen im Rundlingsmuseum: der Samstag gehört den Arche-Tieren

Foto: Dr. Manfred FortmannMarder-Kaninchen, Goldbrakel-Hühner, Leine-Schafe und Heide-Bienen: Im Laufe des Sommers haben jeweils einige Exemplare dieser gefährdeten Haustierrassen im Rundlingsmuseum Wendlandhof Lübeln ein neues Zuhause gefunden. Am Samstag, dem 21. Oktober 2017, werden sie den BesucherInnen vorgestellt.

Dass Wildpflanzen und Wildtiere aussterben, ist bekannt. Aber auch Kulturpflanzen und Nutztiere sind gefährdet. Denn aus ökonomischen Gründen werden in der Regel nur noch wenige Hochleistungssorten und -rassen genutzt, um unsere Nahrungsmittel zu produzieren. In Deutschland stehen über 100 Rassen auf der „Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen“ der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH).

In der „Arche-Region Flusslandschaft Elbe“ engagieren sich bis zum heutigen Zeitpunkt bereits über 100 Tierhalterinnen und Tierhalter für den Erhalt dieser alten Rassen, seit Anfang 2017 gehört auch das Rundlingsmuseum Wendlandhof Lübeln dazu. Bevor die im Museum gehaltenen Tiere in ihre Winterquartiere umziehen, stehen sie am kommenden Samstag noch einmal von 10 bis 17 Uhr im Mittelpunkt des musealen Geschehens. Das „Archezentrum Amt Neuhaus“ wird vertreten sein, Fachleute geben Auskünfte zum Arche-Projekt und zu den einzelnen Tierarten. Und wer sich für Marderkaninchen interessiert: Es sind noch Jungtiere zu haben!

Es wird der übliche Museumseintritt erhoben, Familienkarten gibt es zum halben Preis.

Das Rundlingsmuseum Wendlandhof Lübeln ist eins von dreizehn Museen in Elbtalaue und Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V.: www.museen-wendland.de.

 

 

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