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"40 Jahre Waldbrandkatastrophe" – Ausstellung und Veranstaltungsreihe im Feuerwehrmuseum Neu Tramm starten

Der Sommer 1975 war heiß - und extrem trocken. Eine brisante Kombination. Lüchow-Dannenberg erlebte damals die bis dato verheerendste Waldbrand-Katastrophe. Das Historische Feuerwehrmuseum Neu Tramm erinnert ab Freitag (17. April 2015) mit einer neuen Ausstellung daran – und wagt auch den Blick in die Gegenwart: Wären wir heute besser vorbereitet?

Am 12. August um 11.55 Uhr meldet der Wachturm Falkenmoor im Gartower Forst einen Brand zwischen Gorleben und Gedelitz, die ersten Wehren werden alarmiert. Um viertel nach 12 ist klar, dass es sich um einen Großbrand handelt. Bereits um 13 Uhr stellt die Kreisverwaltung den Katastrophenfall fest. Innerhalb weniger Stunden vernichtete das Feuer rund 2000 Hektar Wald und landwirtschaftliche Flächen.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, den 17. April um 19 Uhr ist der Feuerökologe Prof. Dr. Johann Goldammer von der Universität Freiburg im Museum zu Gast. Er fragt in seinem Vortrag: „Waldbrände – Geißel der Zukunft?“

Die neue Ausstellung zur Waldbrandkatastrophe wird dauerhaft im Museum zu sehen sehen. Auch eine Podiumsdiskussion (am 5. Juni), eine Gedenkveranstaltung (9. August) und ein Aktionstag (3. Oktober) stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen der Waldbrandkatastrophe von vor 40 Jahren.

Über alle Veranstaltungen des Jubiläumsjahres informiert ein Flyer, den man HIER HERUNTERLADEN kann.

Das Museum ist Mittwoch bis Freitag von 14-17 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10-17 Uhr geöffnet.

Das Historische Feuerwehrmuseum Neu Tramm ist eins von dreizehn Museen in Elbtalaue und Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V.

 

 

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