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3. Netzwerkkonferenz „Frühe Hilfen – Kinderschutz und Kindergesundheit“ – gute Resonanz und steigende Beteiligung von Fachärzten

Rund 50 Personen besuchten Mitte Oktober die Netzwerkkonferenz Frühe Hilfen – Kinderschutz und Kindergesundheit. Auf der jährlich stattfindenden Veranstaltung wurde dieses Mal über die Aufgaben des Fachdienstes Jugend-Familie-Bildung berichtet. Zudem stellte die Familienhebamme Katja Tempel ihre Arbeit vor. Neu und erfreulich in diesem Jahr: Es haben deutlich mehr Ärzte aus dem Bereich Kindermedizin und Gynäkologie an dem Treffen teilgenommen.

Die Referentinnen Katja Tempel, Meike Roth und Silke Reinhardt, Simin Feuerriegel vom Familien-Service-Büro und Netzwerkkoordinatorin Sabine Köhler (v.l.) freuten sich über das große Interesse an der 3. Netzwerkkonferenz.Zu Beginn gaben Sabine Köhler und Simin Feuerriegel vom Familien-Service-Büro des Fachdienstes Jugend-Familie-Bildung einen kurzen Abriss der Aktionen des vergangenen Jahres in den Bereichen der Netzwerkkoordination, Maßnahmen und Bundesinitiative Frühe Hilfen, sowie den Entwicklungen des Familien-Service-Büros. Anschließend stellten Silke Reinhardt und Meike Roth von den Allgemeinen Sozialen Diensten des Fachdienstes ihre Arbeit in Bezug auf einen Meldungseingang bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vor. Durch Erklärungen von Reinhardt und Roth wurde noch einmal deutlich, dass das Jugendamt nicht in erster Linie Kinder aus der Familie herausnimmt, sondern es viele Hilfsmöglichkeiten und Unterstützungen gibt, die diese allerletzte Notwendigkeit verhindern soll. „Unterstützung die ankommt - das ist das große Ziel des Fachdienstes Jugend-Familie-Bildung“, so Reinhardt.

Im zweiten Teil der Veranstaltung berichtete die Hebamme und Sozialpädagogin Katja Tempel von ihrer Arbeit als Familienhebamme. Im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen und Einsatz Familienhebammen werden diese direkt in den Familien eingesetzt. Besonders wichtig ist es Frau Tempel, dass die Eltern eine gute Bindung zu ihren Kindern aufbauen können und hierbei unterstützt sie diese an den unterschiedlichsten Stellen. Tempel begleitet teilweise bereits innerhalb der Schwangerschaft und kann bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres des Kindes tätig sein. Den Eltern soll es so einfach wie möglich gemacht werden, die Unterstützung der Familienhebamme im Anspruch zu nehmen. Daher ist es nicht notwendig, einen Antrag für ihre Hilfe zu stellen. Vermittelt wird Frau Tempel entweder direkt über sie selbst oder über die Koordinatorin Sabine Köhler im Familien-Service-Büro unter 05841-120 350.

Gemeinsam haben alle Beteiligten auf der Veranstaltung die nächsten Schritte festgelegt: Die Mitglieder werden eine Vereinbarung zur Teilnahme am Netzwerk abschließen. Wesentliches Ziel dieser Vereinbarung ist es, eine Verbindlichkeit für diese interdisziplinäre Zusammenarbeit der Mitglieder des Netzwerkes herzustellen.

 

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