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Berichte der Azubis

Außendienst in einer Grundschule

Ich war zum Anfang meiner Ausbildung bei den Liegenschaften in Hitzacker (Elbe), Fachdienst 31 eingeteilt und durfte dort eine Besichtigung einiger Klassenzimmer der Grundschulen organisieren und dort Fotos machen. Für die Grundschulen im Samtgemeindebereich ist die Samtgemeinde Elbtalaue zuständig.

Ein Ratsherr der Samtgemeinde Elbtalaue hatte eine Idee in der Ratssitzung eingebracht, wie die Grundschüler in ihren Klassenzimmern besser vor dem Coronavirus geschützt werden könnten. Er ist im Internet auf ein Lüftungssystem der Max-Planck-Gesellschaft gestoßen und bat uns die Klassenzimmer auf die Gegebenheiten hin zu überprüfen. Dieses Lüftungssystem hätte von Lehrern oder Eltern selbst gebaut werden müssen. Im Groben ging es darum, die Atemluft jedes Einzelnen Schülers über dem Kopf mit einem Trichter aufzufangen und die Luft mithilfe eines Rohrsystems aus dem Fenster heraus zu leiten. Ein Ventilator am offenen Fenster sollte dann frische Luft in die Klassenzimmer leiten. Die Möglichkeit, die Schülerinnen auch während der Unterrichtszeit gut zu schützen, sollte zumindest überprüft werden. Unter anderem wurde auch der Einsatz eines elektronischen Luftreinigers in Erwägung gezogen.

Meine Aufgabe war also die Termine mit den Schulen zu organisieren, den Dienstwagen zu den entsprechenden Zeiten zu reservieren, vor Ort Fotos zu machen und anschließend eine kleine Info vorzubereiten für die Ratssitzung. Der Rat wollte wissen, wie stabil die Decke ist, wie viele und wo die Fenster vorhanden waren und wie die Fenster zu öffnen sind. Da das Abluftsystem durch die Rohrkonstruktion an der Decke abgebracht werden musste, war besonders die Decke zu dokumentieren. Teilweise waren die Klassenzimmer verschieden aufgebaut, teilweise hatten sie unterschiedlich viele Fenster oder sahen völlig anders aus. Auch das alles galt es festzuhalten. Alle diese Infos waren wichtig um festzustellen, ob das Abluftsystem überhaupt angebracht werden konnte. In einer kleinen Zusammenfassung schrieb ich am Ende also alle Gegebenheiten der einzelnen Klassenzimmer zusammen, fügte alle Fotos hinzu und gab alles anschließend zur Entscheidung in die Ratssitzung.

Mir hat es Spaß gemacht, gleich von Anfang an so viel Verantwortung bekommen zu haben und eine Aufgabe für mich alleine bewältigen zu müssen. Wenn ich Fragen hatte oder Hilfe brauchte, war immer einer da der mir bereitwillig zur Seite stand.

Johanna Fuhrmann 1. Ausbildungsjahr

 

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