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Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz

Gesetzlich geschützte Biotope

In Niedersachsen sind seit 1990 bestimmte Biotoptypen aufgrund ihrer Bedeutung für den Naturhaushalt und die biologische Vielfalt unter unmittelbaren Schutz (ehemals §§ 28a und b des Niedersächsischen Naturschutzgesetzes) gestellt. Das bedeutet, dass allein schon die Existenz eines Biotopes, wo immer es sich auch befindet, ausreicht, um den gesetzlichen Schutz auszulösen.

ErlenbruchwaldMit Inkrafttreten des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) am 1. März 2010 sind Biotope nunmehr nach § 30 BNatSchG und § 24 Niedersächsisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNatSchG) gesetzlich geschützt. Im Biosphärenreservat „Niedersächsische Elbtalaue“ sind die Biotope nach § 17 Gesetz über das Biosphärenreservat „Niedersächsische Elbtalaue“ (NElbtBRG) gesetzlich geschützt.

Hierunter fallen z.B. folgende Biotoptypen:

  • natürliche oder naturnahe Bereiche fließender und stehender Binnengewässer ein-schließlich ihrer Ufer und der dazugehörigen uferbegleitenden natürlichen oder naturnahen Vegetation sowie ihrer natürlichen oder naturnahen Verlandungsbereiche, Altarme und regelmäßig überschwemmte Bereiche,
  • Moore, Sümpfe, Röhrichte, Großseggenrieder, seggen-, binsen- und hochstaudenreiche Nasswiesen, Bergwiesen, Quellbereiche, Binnenlandsalzstellen,
  • offene Binnendünen, offene natürliche Block-, Schutt- und Geröllhalden, Lehm- und Lösswände, Zwergstrauch-, Ginster- und Wacholderheiden, Borstgrasrasen, Trockenrasen, Schwermetallrasen, Wälder und Gebüsche trockenwarmer Standorte,
  • Bruch-, Sumpf- und Auenwälder, Schlucht-, Blockhalden- und Hangschuttwälder,
  • offene Felsbildungen,
  • natürliche Höhlen und Erdfälle.

Als „Biotop“ bezeichnet man gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 4 BNatSchG einen „Lebensraum einer Lebensgemeinschaft wild lebender Pflanzen- und Tierarten“. Diese Lebensräume sind unter einen besonderen Schutz gestellt, weil sie selten sind, einen hohen ökologischen Wert haben und der derzeitige Zustand vor nachteiligen Veränderungen gesichert werden soll.

Daher sind alle Maßnahmen und Handlungen, die zu einer Zerstörung oder einer sonstigen erheblichen Beeinträchtigung des Biotopes führen können, verboten. Dazu zählen vor allem:

  • Intensivierung der Bewirtschaftung durch z.B. verstärkte Düngung, frühere und häufigere Mahd, oder zu hoher Viehbesatz
  • Veränderungen von Quellen und Gewässern
  • Veränderung der Grundwasserverhältnisse durch z.B. Entwässerung, Dränierung oder Aufstauung
  • Umstockung von Laubwaldflächen in Bestände mit standortfremden Gehölzen
  • Durchführung von Kahlschlägen
  • Veränderungen der Bodengestalt durch z.B. Aufschüttung, Abgrabung oder Umbruch

Nutzungen, die den Zustand der Biotope nicht erheblich beeinträchtigen, sind weiterhin zulässig. Hergebrachte Nutzungsweisen, die wesentliche Voraussetzung für die Entstehung bestimmter Biotope waren, sind sogar erwünscht. Dazu zählt insbesondere die landwirt-schaftliche Nutzung von Nassgrünland und Magerrasen durch eine angepasste Mahd oder extensive Beweidung.

Es empfiehlt sich, vor einer Nutzungsänderung Kontakt zur unteren Naturschutzbehörde aufzunehmen, um die Zulässigkeit der Maßnahme abzuklären.

Von dem gesetzlichen Zerstörungs- und Beeinträchtigungsverbot nach § 30 Abs. 2 BNatSchG kann auf schriftlichen Antrag beim Landkreis Lüchow-Dannenberg als zuständige untere Naturschutzbehörde eine Ausnahmezulassung gemäß § 30 Abs. 3 und 4 BNatSchG erteilt werden, wenn die hierdurch entstehenden Beeinträchtigungen des Naturhaushaltes oder des Landschaftsbildes durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen werden können.

Darüber hinaus können auf landwirtschaftlichen Flächen mit gesetzlich geschützten Biotopen unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Fördermöglichkeiten einer biotopverträglichen Bewirtschaftung im Rahmen des Vertragsnaturschutzes bestehen.

Nach § 14 Abs. 9 NAGBNatSchG werden die gesetzlich geschützten Biotope von der Naturschutzbehörde in ein Verzeichnis eingetragen. Die Gemeinden und Samtgemeinden erhalten hiervon eine Ausfertigung, sobald die Benachrichtigung der Eigentümer/ Nutzungsberechtigten erfolgt ist. In das Verzeichnis und die Auszüge kann jederman Einsicht nehmen.

Die Eigentümer oder Nutzungsberechtigten der jeweils betroffenen Grundstücke werden unter Hinweis auf das Zerstörungs- und Beeinträchtigungsverbot schriftlich über die Aufnahme in das Verzeichnis informiert (Bekanntgabe). Dabei ist zu beachten, dass die Biotope bereits vor der Bekanntgabe geschützt sind und somit unmittelbar dem Zerstörungs- und Beeinträchtigungsverbot unterliegen. Das bedeutet, wer aus Unkenntnis einen gesetzlich geschützten Biotop zerstört oder schädigt, handelt rechtswidrig und muss damit rechnen, dass er von der unteren Naturschutzbehörde gemäß § 3 Abs. 2 BNatSchG in Verbindung mit § 2 NAGBNatSchG zur Wiederherstellung des vorherigen Zustandes herangezogen wird und erforderlichenfalls im Wege der Ersatzvornahme auch die Kosten hierfür zu tragen hat.

Zudem stellen Verstöße gegen die Beeinträchtigungs- und Zerstörungsverbote eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 69 BNatSchG in Verbindung mit § 43 NAGBNatSchG dar, die mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet werden können.
Ein Bußgeldverfahren kann erst eingeleitet werden, wenn das Biotop dem Eigentümer/ Nutzungsberechtigten bekanntgegeben wurde.

Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ist ein Widerspruch gegen die Bekanntgabe von gesetzlich geschützten Biotopen an den Eigentümer nicht möglich.

Weitergehende Information zu den gesetzlich geschützten Biotopen erhalten Sie auch auf der Internetseite des NLWKN unter dem Pfad "Naturschutz" > "Veröffentlichungen".

Kontakt
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Fachdienst 67 - Natur und Landschaft
Tel.: 05841 / 120-518, 120-511 oder Tel.: 05841 / 120-510
E-Mail: naturschutz@luechow-dannenberg.de

Natur- und Landschaftsschutzgebiete

Zwischen dem Geestrücken der osthannoverschen Endmoräne und den Elbniederungen breitet sich eine durch reiche Abwechslung gekennzeichnete Landschaft aus, deren Fauna und Flora zu einem Eldorado für Naturfreunde geworden ist.

Der Naturpark Elbhöhen-Wendland mit dem großen Landschaftsschutzgebiet „Elbhöhen-Drawehn", das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue, zahlreiche Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiete sowie Natura 2000-Gebiete (Vogelschutzgebiete und Flora-Fauna-Habitat-Gebiete) zeugen von dem außerordentlichen Naturreichtum des Landkreises Lüchow-Dannenberg.

Ausgedehnte Wälder der Göhrde im Westen, große, stille Heideflächen im Osten, die Auenlandschaften der Elbe im Norden und die Landgraben-Dumme-Niederung im Süden sind so wertvoll, dass sie durch unterschiedliche Schutzkategorien vor negativen Veränderungen durch den Menschen geschützt werden – zum Wohle von Mensch, Tier und Pflanze.

Detaillierte Informationen bietet Ihnen die folgende interaktive Karte. Um sich die Karte in einem eigenen Fenster anzeigen zu lassen, klicken Sie auf Größere Karte anzeigen.

 

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Natura 2000-Schutzgebiete

"Natura 2000“ ist ein zusammenhängendes europäisches ökologisches Netz von Schutzgebieten.

Logo Natura 2000Die Gebiete innerhalb dieses Netzes werden als sogenannte Fauna-Flora-Habitat- (FFH) und Vogelschutzgebiete bezeichnet und durch entsprechende Richtlinien sowie artenschutzrechtliche Regelungen bestimmt. (FFH steht für F = Fauna = Tierwelt, F = Flora = Pflanzenwelt, H = Habitat = Lebensraum bestimmter Tier- und Pflanzenarten)

Welche Richtlinien gibt es? Was ist ihr Inhalt?

FFH-Richtlinie

Grundlage für „Natura 2000-Gebiete“ und somit zugleich für FFH-Gebiete ist die FFH-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen). In dieser Richtlinie sind fachliche Grundlagen, Ziele und Vorgaben zur Errichtung von „Natura 2000-Gebieten“ festgelegt. Die Anlage der FFH-Richtlinie listet alle maßgeblichen, gefährdeten, wildlebenden Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensräume bzw. Lebensraumtypen auf.

Vogelschutzrichtlinie

Die Europäische Vogelschutzrichtlinie (Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 zur Erhaltung der wildlebenden Vogelarten) dient der Errichtung von Vogelschutzgebieten und der damit verbundenen Erhaltung sämtlicher, im europäischen Gebiet vorkommender, wildlebender Vogelarten sowie deren Eier, Nester und Lebensräume.

Der Fokus liegt hierbei auf der Bewirtschaftung, Regulierung und dem Schutz dieser Arten. Um dies erfolgreich umsetzen zu können, ist die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Lebensräume der maßgeblichen Vogelarten von größter Bedeutung.

Was ist der Hintergrund zur verbindlichen Ausweisung von „Natura 2000-Gebieten“?

Im Mai 1992 hat der Rat der Europäischen Gemeinschaft (EG) die FFH-Richtlinie als Grundlage zur Verpflichtung des Bundes und der Länder zum Aufbau und Schutz von „Natura 2000-Gebiete“ auf den Weg gebracht. Das Ziel der Richtlinie und somit auch der Ausweisung der „Natura 2000-Gebiete“ ist es, den Erhalt der ökologischen Vielfalt zu fördern, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten sowie natürliche und naturnahe Lebensräume und bestandsgefährdete, wildlebende Arten zu erhalten und zu entwickeln.

In diesem Zusammenhang wurden durch die einzelnen Bundesländer Schutzgebiete ausgewählt, benannt und anschließend im Benehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit an die EU-Kommission weitergeleitet.

Hinweis: Mit der Benennung der Gebiete an die EU-Kommission gilt auf diesen Flächen ein Verschlechterungsverbot. Somit sind bereits zum jetzigen Zeitpunkt alle Veränderungen und Störungen, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung eines Natura 2000-Gebietes führen können, unzulässig (§ 33 Abs. 1 BNatSchG). Dabei wird bei der Durchführung einer Verträglichkeitsprüfung festgestellt, welche Beeinträchtigungen als „erheblich“ gelten.

Wie erfolgt eine Sicherung bzw. Ausweisung der „Natura 2000-Gebiete“?

Um den Anforderungen der FFH-Richtlinie gerecht zu werden, müssen die der EU-Kommission benannten Gebiete hoheitlich gesichert werden. Das bedeutet, dass die Gebiete gem. § 32 Abs. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) individuell je nach Erhaltungsziel zu „geschützten Teilen von Natur- und Landschaft“ zu erklären sind.

Die Sicherung erfolgt dabei durch das Erlassen von Rechtsverordnungen und ist gem. § 20 Abs. 2 (BNatSchG) u.a. als Natur- oder Landschaftsschutzgebiet, Biosphärenreservat oder als geschützter Landschaftsbestandteil vorzunehmen.

Der Inhalt einer solchen Rechtsverordnung bzw. Schutzgebietserklärung (z.B. Naturschutzgebiets-verordnung) bestimmt sich nach § 32 Abs. 3 BNatSchG. Demnach werden entsprechende Erhaltungsziele im Schutzzweck festgelegt, eine Gebietsbegrenzung vorgenommen, Gebote und Verbote sowie Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in die Verordnung aufgenommen.

Ausweisung von „Natura 2000-Gebieten“ im Landkreis Lüchow-Dannenberg

Für den Landkreis Lüchow-Dannenberg wurden acht FFH-Gebiete und fünf Europäische Vogelschutzgebiete an die EU-Kommission gemeldet. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg ist als untere Naturschutzbehörde (UNB) für die Unterschutzstellung der „Natura 2000-Gebiete“ seit der Übertragung durch das Land Niedersachsen am 1. Januar 2008 zuständig.

Ablauf eines Verordnungsverfahrens

Zunächst werden alle erforderlichen Daten z.B. Kartierungen, Kartengrundlagen etc. zusammengestellt und durch die UNB ein Vorentwurf einer Verordnung gefertigt. Der Vorentwurf wird einem Begleitausschuss vorgestellt. Dieser besteht nach Kreistagsbeschluss vom 23. Juni 2014 aus Vertretern der Gemeinden, der Landwirtschaft, von Naturschutzverbänden sowie der Wasser- und Bodenverbände.

Es folgt eine Bürgerinformation als vorgezogene Bürgerbeteiligung, bevor der Verordnungsentwurf dem Ausschuss für Verbraucher-, Umwelt- und Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft vorgelegt wird.

Anschließend wird eine Anhörung der Träger öffentlicher Belange und der anerkannten Naturschutzverbände durchgeführt. Im weiteren Verfahrensschritt können nun im gesetzlich geregelten Verordnungsverfahren von jedermann Bedenken, Anregungen und Einwände, im Rahmen der öffentlichen Auslegung, vorgebracht werden. Die UNB wird diese dann fachlich und rechtlich bewerten und gegebenenfalls in der Verordnung berücksichtigen.

Nun erfolgt der Beschluss der Verordnung durch die politischen Gremien d.h. der Entwurf wird im Fach- und Kreisausschuss behandelt und anschließend im Kreistag beschlossen. Nachdem die Verordnung beschlossen wurde, findet die Veröffentlichung zusammen mit maßgeblichen Karten der Verordnung statt.


 

ABGESCHLOSSENE SCHUTZGEBIETSVERFAHREN

FFH 75 und V 29 -  "Landgraben-Dummenniederung"

1) Naturschutzgebiet "Lüchower Landgrabenniederung"

2) Landschaftsschutzgebiet "Lüchower Landgraben"

3) Naturschutzgebiet "Maujahn"

4) Naturschutzgebiet "Mittlere Dumme und Püggener Moor"

5) Naturschutzgebiet "Nemitzer Heide"

6) Naturschutzgebiet "Eichen- und Buchenwälder in der Göhrde"

Karten mit Erhaltungszustand

7) Naturschutzgebiet "Blütlinger Holz"

8) Landschaftsschutzgebiet "Konau bei Braudel"

9) Landschaftsschutzgebiet "Gewässersystem der Jeetzel mit Quellwäldern"

Maßgebliche Übersichtskarte der Blattschnitte 1-8

Maßgebliche Übersichtskarten (Blatt 1 bis 8)

Maßgebliche Verordnungskarten mit den Teilgebieten der im Gebiet vorhandenen Quellwäldern

Maßgebliche Übersichtskarte der Ortslagen

Maßgebliche Verordnungskarten zu den im Gebiet vorhandenen Ortslagen

Maßgebliche Verordnungskarte zu den Fischereiverboten

 

Kontakt
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Fachdienst 67 - Natur und Landschaft
Tel.: 05841 / 120-548 oder 120-512
E-Mail: naturschutz@luechow-dannenberg.de

Maßnahmenblatt für das Flora-Fauna-Habitat (FFH)- Gebiet Mausohr-Wochenstuben im Elbeeinzugsgebiet (Kirche Schnega)

EU-Förderprojekt: Aufbau und Etablierung einer Gebietsbetreuung - Über das Projekt

Braunkehlchen. Foto: Hans-Jürgen KelmDas Vorhaben „Aufbau und Etablierung einer Gebietsbetreuung in den Natura 2000“-Gebieten EU-Vogelschutzgebiet „Lucie“, EU-Vogelschutzgebiet „Drawehn“, sowie EU-Vogelschutzgebiet „Nemitzer Heide“ und Fauna-Flora-Habitatgebiet „Nemitzer Heide“ und deren Umfeld“ ist ein Projekt im Landkreis Lüchow-Dannenberg.

In diesem Projekt sollen die Institutionen und Akteure in diesen Natura 2000-Gebieten in einer neuen Kooperationsstruktur effektiv und umfassend vernetzt werden. Damit soll den zunehmend komplexen Schutzaufgaben beispielgebend mit einem Flächenmanagement begegnet werden, das die Belange des Naturschutzes, der Landwirtschaft und auch der Regionalentwicklung in Ausgleich bringen kann. Ziel ist eine bessere Akzeptanz für Naturschutz- und Agrarumweltmaßnahmen und eine höhere Effektivität dieser Maßnahmen.

Gefördert wird das Projekt über die Förderrichtlinie „Landschaftspflege und Gebietsmanagement – LaGe“ unter Gewährung von Zuwendungen des Landes Niedersachsens und unter finanzieller Beteiligung der EU.

Grundlage und Bedeutung der Projektbeantragung

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hat in erfolgreicher Zusammenarbeit mit seinen Kooperationspartnern, dem Bauernverband Nordostniedersachsen e. V. und dem Landschaftspflegeverband Wendland-Elbetal e. V., eine Bewilligung für Fördermittel aus dem Europäischen Förderfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums für das Projekt „Aufbau und Etablierung einer Gebietsbetreuung in den „Natura 2000“-Gebieten EU-Vogelschutzgebiet „Lucie“, EU-Vogelschutzgebiet „Drawehn“, sowie EU-Vogelschutzgebiet „Nemitzer Heide“ und Fauna-Flora-Habitatgebiet „Nemitzer Heide“ und deren Umfeld.“ erhalten.

Nemitzer Heide. Foto: Hans-Jürgen KelmMaßgeblich für dieses Projekt ist die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Zusammenarbeit in der Landschaftspflege und dem Gebietsmanagement in Niedersachsen und Bremen (Richtlinie Landschaftspflege und Gebietsmanagement – RL LaGe) vom 16.12.2015. Mit dieser Maßnahme wird die Zusammenarbeit zwischen Akteuren in ländlichen Gebieten unterstützt.

Die noch relativ artenreiche, agrarisch geprägte Kulturlandschaft mit ihren natur- und kulturgeprägten Ökosystemen bestimmt den Naturschutzwert der EU-Vogelschutzgebiete „Lucie“, „Drawehn“ und „Nemitzer Heide“ sowie des FFH-Gebietes „Nemitzer Heide“. Diese sind Teil der Natura 2000-Gebietskulisse des Landes Niedersachsen. Bereits im frühen Vorfeld der hoheitlichen Sicherung dieser Natura 2000-Gebiete sollen möglichst flächig Maßnahmen initiiert, konzipiert und durchgeführt werden, die einen günstigen Erhaltungszustand von Lebensraumtypen (LRT) und wertgebenden Arten herstellen oder zu etablieren helfen.

Ein günstiger Erhaltungszustand ist hier für die FFH-Lebensraumtypen des Offenlandes (z.B. artenreiches Grünland, Heiden, Magerrasen) ebenso sicherzustellen, wie für die in diesen EU-Vogelschutzgebieten wertgebenden europäischen Vogel- und sonstigen Arten der Agrarlandschaft.

Blühpflanzen. Foto: Petra BernardyFolgende Arten sind in den genannten Gebieten von besonderer Bedeutung:

  • EU-Vogelschutzgebiet „Lucie“: Ortolan, Neuntöter, Sperbergrasmücke, Kranich
  • EU-Vogelschutzgebiet „Drawehn“: Heidelerche, Ortolan
  • EU-Vogelschutzgebiet „Nemitzer Heide“: Brachpieper, Heidelerche, Wiedehopf, Ziegenmelker, Wendehals, Raubwürger, Ortolan
  • FFH-Gebiet „Nemitzer Heide“: Insekten, Reptilien und Amphibien

Weitere Vogelarten der niedersächsischen Strategie für Arten- und Biotopschutz, wie das Rebhuhn, die Feldlerche, die Grauammer und der Rotmilan sollen und werden von den Ergebnissen der Kooperation profitieren.

Projektdarstellung

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg - untere Naturschutzbehörde (UNB) -, der Landschaftspflegeverband Wendland-Elbetal e. V. (LPV) und der Bauernverband Nordostniedersachsen e. V. (BVNON) beabsichtigen mit diesem Projekt, die mit der Erhaltung, Pflege, Bewirtschaftung und Entwicklung der EU-Vogelschutzgebiete „Lucie“, „Drawehn“ und „Nemitzer Heide“ sowie dem Fauna-Flora-Habitatgebiet „Nemitzer Heide“ befassten Institutionen und Akteure in einer neuen Kooperationsstruktur effektiver und umfassender als bei der seit 2008 im Rahmen der Förderrichtlinie „NULUQ“ durchgeführten Qualifizierung zu vernetzen (siehe Abbildung zur Kooperationsstruktur).

Kooperationsstrukur des EU-ProjektsDamit soll den zunehmend komplexen Schutzaufgaben in diesen Natura 2000-Gebieten beispielgebend mit einem Flächenmanagement begegnet werden, das die Belange des Naturschutzes, der Landwirtschaft und auch der Regionalentwicklung (Bioenergie) in Ausgleich bringen kann.

Unter der Leitung der UNB des Landkreises Lüchow-Dannenberg soll ein Netzwerk geschaffen werden, welches Fachplanungen des Naturschutzes u. a. eng abgestimmt mit den Belangen der Landwirtschaft, in eine langfristig tragfähige Umsetzung bringt. In der geplanten Kooperationsstruktur sollen Projekte entwickelt und umgesetzt werden, die den besonderen naturschutzfachlichen Anforderungen an die Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Nutzflächen und ihres Umfeldes, einschließlich der Erhaltungsziele gemäß „Natura 2000“, bestmöglich Rechnung tragen.

Kern des neuen Netzwerkes sind die Kooperationen zwischen der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Lüchow-Dannenberg mit dem Bauernverband Nordostniedersachsen e.V. und dem Landschaftspflegeverband Wendland-Elbetal e.V. Beide Projektpartner sind seit Jahrzenten in den Bereichen der Landwirtschaft bzw. der Landschaftspflege im Landkreis Lüchow-Dannenberg tätig und verfügen über umfangreiche, langjährige Erfahrung im Bereich der Agrarumweltmaßnahmen und der Qualifizierung.

Die Kooperationsstruktur als PDF-Dokument finden Sie HIER.

Ziele des Projektes

  • Ortolan. Foto: Hans-Jürgen KelmInformation und Beteiligung der Flächeneigentümer und Bewirtschafter bei Maßnahmen der Landschaftspflege und bei der Weiterentwicklung bestehender Agrarumweltmaßnahmen des Landes Niedersachsen, hier insbesondere der Landwirte und der Gemeinden
  • Einbeziehung möglichst aller in der Agrarlandschaft wirtschaftenden, landwirtschaftlichen Betriebe und landwirtschaftlichen Betriebsarten
  • Erweiterung der bisher programmatisch eingeschränkten Qualifizierung auf eine vollständige naturschutzorientierte Betriebsberatung aller jeweils aktuell angebotenen Agrarumweltmaßnahmen. Gleichfalls wird eine naturschutz-fachliche Ausgestaltung von ökologischen Vorrangflächen (Greening) beraten
  • Einbeziehung von weiteren im Bezugsraum tätigen Akteuren und Institutionen in die Kooperationsstruktur, welche dabei mitwirken können, weitere ökologisch ausgerichtete Trittsteine oder Vernetzungsstrukturen in der Landschaft zu etablieren (z.B. Wegeraine – Gemeinde, Gewässerrandstreifen – Unterhaltungsverband).
  • Entwicklung und beispielhafte Umsetzung einer transparenten Naturschutz-Fachplanung in den Natura 2000-Gebieten, die den Anforderungen einer Natura 2000 Erhaltungs- und Entwicklungsplanung entspricht und mit den Belangen der Landwirtschaft und der Regionalentwicklung (hier insbesondere der Bioenergienutzung) bestmöglich abgestimmt ist
  • Optimierung der Gewässerunterhaltung und -entwicklung auch im Sinne des Vogelschutzes
  • Optimierung des Jagdbetriebes unter Berücksichtigung des Arten- und Biotopschutzes sowie der Revierentwicklung im Sinne des Vogelschutzes
  • Dokumentation erfolgter Maßnahmen
  • Effizienzsteigerung und Synergien für die kooperierenden Institutionen durch verbesserte Arbeitsstrukturen und klare Verantwortlichkeiten
  • Erzielen von Synergieeffekten mit anderen Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums.

Gebietskulisse

Gebietskulisse des EU-ProjektsDie Gebietsbetreuung soll in den genannten EU-Vogelschutzgebieten und dem FFH-Gebiet sowie in deren Umfeld aufgebaut und etabliert werden (siehe Karte)

Der Bezugsraum wurde über die Grenzen der genannten Natura 2000-Gebiete hinaus erweitert, um die Kulisse der AUM BS 5 „Mehrjährige Schonstreifen für den Ortolan“ in die Gebietsbetreuung einzubeziehen. Größere Waldbereiche, die sich innerhalb der genannten Natura 2000-Gebiete befinden, sowie Überschneidungsbereiche mit dem Betreuungsgebiet der Ökologischen Station „KluGe Dumme“ wurden aus dem Bezugsraum herausgenommen.

Die Gebietskulisse als PDF-Dokument finden Sie HIER.

 

Förderer des Projekts

Kontakt

Landkreis Lüchow-Dannenberg
Fachdienst 67 - Natur und Landschaft
Tel.: 05841 / 120-547
E-Mail: naturschutz@luechow-dannenberg.de

EU-Förderprojekt: Aufbau und Etablierung einer Gebietsbetreuung - Aktuelles

Nemitzer Heide: Maßnahmen für den Gestreiften Grasbär und den Ameisenlöwen
(Pressemitteilung vom 17. Dez. 2018)

Erster Runder Tisch im Projekt „Aufbau und Etablierung einer Gebietsbetreuung“ in Lüchow
(Pressemitteilung vom 6. Nov. 2018)

Naturschutzberatung etabliert
(Pressemitteilung vom 5. Nov. 2018)


Im Rahmen des LaGe-Projektes „Aufbau und Etablierung einer Gebietsbetreuung in den Natura 2000“-Gebieten EU-Vogelschutzgebiet „Lucie“, EU-Vogelschutzgebiet „Drawehn“, sowie EU-Vogelschutzgebiet „Nemitzer Heide“ und Fauna-Flora-Habitatgebiet „Nemitzer Heide“ und deren Umfeld“ wurde ein Vergabeverfahren in Anlehnung an die freihändige Vergabe unter Berücksichtigung der Vergabegrundsätze des § 97 GWB durchgeführt. Den Prüfbericht finden sie hier.

Der Auftrag wurde an die wirtschaftlichsten Bieter vergeben.

Los 1: Bewerbergemeinschaft Bernardy mit Dziewiaty
Bernardy + Dziewiaty
Petra Bernardy
Windschlag 5
29456 Hitzacker

Los 2: Bewerbergemeinschaft Dankelmann mit Bernardy
Planungsbüro Dankelmann
Am Kosakenberg 9
29476 Gusborn

EU-Förderprojekt: Aufbau und Etablierung einer Gebietsbetreuung - Die Ansprechpartner

Projektkoordination

Petra Bernardy, Maike Dankelmann und Projektkoordinatorin Dr. Corinna Ebeling (von links) sind die Ansprechpartnerinnen für die Gebietsbetreuung im Drawehn, in der Lucie und in der Nemitzer Heide. Foto: Landkreis Lüchow-DannenbergLandkreis Lüchow-Dannenberg
Fachdienst 67 - Natur und Landschaft
Tel.: 05841 / 120-547
E-Mail: naturschutz@luechow-dannenberg.de

Kooperationspartner

Mit dem Aufbau und der Etablierung der Gebietsbetreuung in den EU-Vogelschutzgebieten Lucie, Drawehn und dem Randbereich der Nemitzer Heide wurde das Büro dziewiaty + bernardy, Windschlag 5, 29456 Hitzacker beauftragt: Tel.: 05862 / 94 14 29, E-Mail: info[at]dziewiaty-bernardy.de.

Mit dem Aufbau und der Etablierung der Gebietsbetreuung im FFH-Gebiet/EU-Vogelschutzgebiet Nemitzer Heide wurde das Büro für Landschaftsplanung und Naturschutz, Maike Dankelmann, Am Kosakenberg 9, 29476 Quickborn (Gm. Gusborn) beauftragt: Tel.: 05865 / 98 87 40, E-Mail: m.dankelmann[at]posteo.de.

EU-Förderprojekt: Erstellung eines Managementplanes für das Flora-Fauna-Habitat (FFH)- und EU-Vogelschutzgebiet "Nemitzer Heide“

Das Land Niedersachsen hat dem Landkreis Lüchow-Dannenberg unter Förderung durch die Europäische Union am 19. Oktober 2018 Fördermittel für die Erstellung des Managementplanes für das FFH-Gebiet 42 und gleichnamige EU-Vogelschutzgebiet 28 "Nemitzer Heide"  bewilligt.

Diese Förderung erfolgt im Rahmen der Förderrichtlinie "Erhalt und Entwicklung von Lebensräumen und Arten – EELA" sowie auf Grundlage der EU-Verordnung über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Mit der Erstellung dieses Managementplanes hat die Kreisverwaltung am 9. Mai 2019 das Planungsbüro RANA beauftragt, welches nach erfolgter Ausschreibung in Form einer freihändigen Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb den Zuschlag erhielt. Das Büro ist unter der Telefonnummer 0345 /1317580 bzw. per E.Mail unter info@rana-halle.de zu erreichen.

Managementpläne werden eigens für das jeweilige NATURA 2000-Gebiet erstellt. Als Grundlage der Managementplanung dient die Erfassung und Bewertung der spezifischen Schutzgüter, ihres Erhaltungszustandes sowie bestehender Beeinträchtigungen und Gefährdungen im jeweiligen Schutzgebiet. Daraus abgeleitet erfolgt die Entwicklung von fachlich begründeten Maßnahmenvorschlägen zur Sicherung und Wiederherstellung des günstigen Erhaltungszustandes dieser Arten und Lebensraumtypen, die für die Gebiete gemeldet wurden.

In einem ersten Schritt wurden bereits in 2016 maßgebliche Daten zu den im Gebiet befindlichen wertbestimmenden Lebensraumtypen erhoben bzw. überprüft. Hierbei handelt es sich u.a. um Sandheiden, Magerrasen, Borstgrasrasen, oligotrophe Kleingewässer. Des Weiteren ist die Nemitzer Heide Lebensraum seltener Tierarten wie u.a. der Heidelerche, Ziegenmelker, Raubwürger oder Ortolan.

Auf der Grundlage dieser Daten werden Maßnahmen entworfen, die der langfristigen Erhaltung, Wiederherstellung und Förderung des zu schützenden Lebensraumtyps dienen. Dies können z.B. die Heide- und Magerrasenpflege durch Beweidung, Mahd, Schoppern und Plaggen sein.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg beabsichtigt eine aktive Beteiligung der betroffenen Flächeneigentümer, Gemeinden, Interessenvertretungen, politischen Gremien und Fachbehörden. Im Rahmen des Prozesses wird dazu auf Gemeindeebene voraussichtlich ab Jahresanfang 2020 zu Arbeitskreisen eingeladen werden, in denen die vorgeschlagenen Maßnahmen vorgestellt und diskutiert werden sollen. Daneben erfolgt eine regelmäßige Information der politischen Gremien und der Öffentlichkeit.

Für das Projekt ist ein Zeitraum von zwei Jahren vorgesehen, so dass der Managementplan zum Jahresende 2020 vorliegt. Die Umsetzung der so abgestimmten Maßnahmen erfolgt dann sukzessiv durch die Naturschutzbehörde.

Die Kulisse des Gebietes können Sie in unserer Übersichtskarte zu den Schutzgebieten einsehen.

Kontakt
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Fachdienst 67 - Natur und Landschaft
Tel.: 05841 / 120-519 oder 05841 / 120-548
E-Mail: naturschutz@luechow-dannenberg.de

EU-Förderprojekt: Erstellung eines Maßnahmenplanes für das Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet "Maujahn“

Das Land Niedersachsen hat dem Landkreis Lüchow-Dannenberg unter Förderung durch die Europäische Union am 19. Oktober 2018 Fördermittel für die Erstellung des Maßnahmenplanes für das FFH – Gebiet 73 "Maujahn" bewilligt.

Diese Förderung erfolgt im Rahmen der Förderrichtlinie "Erhalt und Entwicklung von Lebensräumen und Arten – EELA" sowie auf Grundlage der EU-Verordnung über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Mit der Erstellung dieses Maßnahmenplanes wurde am 9. Mai 2019 das Planungsbüro INULA beauftragt, welches nach erfolgter Ausschreibung in Form einer freihändigen Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb den Zuschlag erhielt. Das Büro ist unter der Telefonnummer 0511/ 6008535 bzw. per E-Mail unter inula@htp.info zu erreichen.

Maßnahmenpläne werden eigens für das jeweilige NATURA 2000-Gebiet erstellt. Als Grundlage der Maßnahmenplanung dient die Erfassung und Bewertung der spezifischen Schutzgüter, ihres Erhaltungszustandes sowie bestehender Beeinträchtigungen und Gefährdungen im jeweiligen Schutzgebiet. Daraus abgeleitet erfolgt die Entwicklung von fachlich begründeten Maßnahmenvorschlägen zur Sicherung und Wiederherstellung des günstigen Erhaltungszustandes dieser Arten und Lebensraumtypen, die für die Gebiete gemeldet wurden.

In einem ersten Schritt wurden bereits in 2015 maßgebliche Daten zu den im Gebiet befindlichen wertbestimmenden Lebensraumtypen erhoben bzw. überprüft. Hierbei handelt es sich u.a. um Hochmoor, Erlenbruchwald und bodensauren Eichenwald. Des Weiteren ist das Gebiet geprägt von seltenen Pflanzenarten, wie dem Fieberklee, Sumpfcalla, Sonnentau u.a.m.

Auf der Grundlage dieser Daten werden schließlich Maßnahmen entworfen, die der langfristigen Erhaltung, Wiederherstellung und Förderung der zu schützenden Lebensraumtypen und Arten dienen. Dies können z.B. sein das Entkusseln der Moorfläche und die Entfernung nicht heimischer Gehölze wie der amerikanischen Traubenkirsche.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg beabsichtigt eine aktive Beteiligung der betroffenen Flächeneigentümer, Gemeinden, Interessenvertretungen, politischen Gremien und Fachbehörden. Im Rahmen des Prozesses wird dazu auf Gemeindeebene voraussichtlich ab Jahresanfang 2020 zu Arbeitskreisen eingeladen werden, in denen die vorgeschlagenen Maßnahmen vorgestellt und diskutiert werden sollen. Daneben erfolgt eine regelmäßige Information der politischen Gremien und der Öffentlichkeit.

Für das Projekt ist ein Zeitraum von zwei Jahren vorgesehen, so dass der Maßnahmenplan zum Jahresende 2020 vorliegt. Die Umsetzung der so abgestimmten Maßnahmen erfolgt dann sukzessiv durch die Naturschutzbehörde.

Die Kulisse des Gebietes können Sie unserer Übersichtskarte zu den Schutzgebieten einsehen.

EU-Förderprojekt: Erstellung eines Maßnahmenplanes für das Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet "Konau bei Braudel“

Das Land Niedersachsen hat dem Landkreis Lüchow-Dannenberg unter Förderung durch die europäische Union Fördermittel am 19. Oktober 2018 für die Erstellung eines Maßnahmenplanes für das FFH – Gebiet 278 "Konau bei Braudel" bewilligt.

Diese Förderung erfolgt im Rahmen der Förderrichtlinie "Erhalt und Entwicklung von Lebensräumen und Arten – EELA" sowie auf Grundlage der EU-Verordnung über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Mit der Erstellung dieses Maßnahmenplanes wurde am 9. Mai 2019 das Planungsbüro Stadt und Land Planungsgesellschaft beauftragt, welches nach erfolgter Ausschreibung in Form einer freihändigen Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb den Zuschlag erhielt. Das Büro ist unter der Telefonnummer 039394 /91200 bzw. per E-Mail: stadt.land@t-online.de zu erreichen.

Maßnahmenpläne werden eigens für das jeweilige NATURA 2000-Gebiet erstellt. Als Grundlage der Maßnahmenplanung dient die Erfassung und Bewertung der spezifischen Schutzgüter, ihres Erhaltungszustandes sowie bestehender Beeinträchtigungen und Gefährdungen im jeweiligen Schutzgebiet. Daraus abgeleitet erfolgt die Entwicklung von fachlich begründeten Maßnahmenvorschlägen zur Sicherung und Wiederherstellung des günstigen Erhaltungszustandes dieser Arten und Lebensraumtypen, die für die Gebiete gemeldet wurden.

In einem ersten Schritt wurden bereits in 2015 maßgebliche Daten zu den im Gebiet befindlichen wertbestimmenden Lebensraumtypen erhoben bzw. überprüft. Hierbei handelt es sich um bodensauren Eichenwald. Auf der Grundlage dieser Daten werden Maßnahmen entworfen, die der langfristigen Erhaltung, Wiederherstellung und Förderung des zu schützenden Lebensraumtyps dienen. Dies können z.B. sein die Entfernung nicht heimischer Gehölze.

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg beabsichtigt eine aktive Beteiligung der betroffenen Flächeneigentümer, Gemeinden, Interessenvertretungen, politischen Gremien und Fachbehörden. Im Rahmen des Prozesses wird dazu auf Gemeindeebene voraussichtlich ab Jahresanfang 2020 zu Arbeitskreisen eingeladen werden, in denen die vorgeschlagenen Maßnahmen vorgestellt und diskutiert werden sollen. Daneben erfolgt eine regelmäßige Information der politischen Gremien und der Öffentlichkeit.

Für das Projekt ist ein Zeitraum von zwei Jahren vorgesehen, so dass der Maßnahmenplan zum Jahresende 2020 vorliegt. Die Umsetzung der so abgestimmten Maßnahmen erfolgt dann sukzessiv durch die Naturschutzbehörde.

Die Kulisse des Gebietes können Sie in unserer Übersichtskarte der Schutzgebeite einsehen.

EU-Förderprojekt: Erstellung eines Managementplanes für das FFH-Gebiet und (VS)-Gebiet "Landgraben- und Dummeniederung"

Dem Landkreis Lüchow-Dannenberg wurden im Rahmen der Förderrichtlinie "Erhalt und Entwicklung von Lebensräumen und Arten – EELA" sowie auf Grundlage der EU-Verordnung über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) Fördermittel für die Erstellung des Managementplanes für das FFH 75- und VS-Gebiet 29 "Landgraben- und Dummeniederung" durch das Land Niedersachsen unter Förderung durch die europäische Union bewilligt.

Mit der Erstellung dieses Managementplanes wurde das Planungsbüro Lamprecht & Wellmann GbR, Ringstr. 27, 29525 Uelzen beauftragt, welches nach erfolgter Ausschreibung in Form einer freihändigen Vergabe ohne Teilnahmewettbewerb den Zuschlag erhielt.

Das Büro ist unter der Telefonnummer 0581/97 39 300 bzw. per Email wellmann@lw-landschaftsplanung.de zu erreichen.

Managementpläne werden eigens für das jeweilige NATURA 2000-Gebiet erstellt. Als Grundlage der Managementplanung dient die Erfassung und Bewertung der spezifischen Schutzgüter, ihres Erhaltungszustandes sowie bestehender Beeinträchtigungen und Gefährdungen im jeweiligen Schutzgebiet. Daraus abgeleitet erfolgt die Entwicklung von fachlich begründeten Maßnahmevorschlägen zur Sicherung und Wiederherstellung des günstigen Erhaltungszustandes dieser Arten und Lebensraumtypen, die für die Gebiete gemeldet wurden.

In einem ersten Schritt werden maßgebliche Daten zu den im Gebiet befindlichen wertbestimmenden Lebensraumtypen erhoben bzw. überprüft. Hierbei handelt es sich u.a. um Salz- und magere Flachland-Mähwiesen, Moor- und Erlen-Eschenwälder sowie naturnahe Still- und Fließgewässer. Des Weiteren ist das Gebiet geprägt von vielen seltenen Tierarten, wie dem Fischotter, dem Steinbeißer, dem Rotmilan, dem Kiebitz und auch dem Rebhuhn.

Auf der Grundlage dieser Daten werden schließlich Maßnahmen entworfen, die der langfristigen Erhaltung, Wiederherstellung und Förderung der zu schützenden Lebensraumtypen und Arten dienen. Dies können z.B. sein die Pflege von Kopfweiden und Hecken, die Sanierung oder Neuanlage von Biotopteichen, der gezielte, lagerichtige  Abschluss von Agrarumweltmaßnahmen (Vertragsnaturschutz) u.a.m. 

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg beabsichtigt dabei eine aktive Beteiligung der betroffenen Flächeneigentümer, Gemeinden, Interessenvertretungen, politischen Gremien und Fachbehörden. Im Rahmen des Prozesses wird dazu auf Gemeindeebene voraussichtlich ab Frühjahr 2020 zu Arbeitskreisen eingeladen werden, in denen die vorgeschlagenen Maßnahmen vorgestellt und diskutiert werden sollen. Daneben erfolgt eine regelmäßige Information der politischen Gremien und der Öffentlichkeit.

Für das Projekt ist ein Zeitraum von drei Jahren vorgesehen, so dass der Managementplan voraussichtlich zum Jahresende 2020 vorliegt. Die Umsetzung der so abgestimmten Maßnahmen  erfolgt dann sukzessiv durch die Naturschutzbehörde.

Unterstützt wird dieser Prozess durch die Ökologische Station des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Projektbüro „KluGe Dumme“ des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Bergen.

Der Beginn der Kartierarbeiten, bei denen Flächen betreten werden müssen, erfolgte ab Mai 2018. Sie erstreckten sich in 2018 auf den Bereich westlich der Bundesstraße 248 (Lübbow), ab 2019 dann auf den östlichen Bereich bis zur Landesstraße L 260 an der Landesgrenze bei Schmarsau. Die Kulisse des Gebietes können Sie hier ersehen:

LINK zur  Übersichtskarte Schutzgebiete

Kontakt
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Fachdienst 67 - Natur und Landschaft
Tel.: 05841 / 120-512 oder 120-548
E-Mail: naturschutz@luechow-dannenberg.de

EU-Förderprojekt: Erstellung eines Managementplanes für das Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet "Gewässersystem der Jeetzel mit Quellwäldern"

Das Land Niedersachsen hat dem Landkreis Lüchow-Dannenberg unter Förderung durch die Europäische Union am 19. Oktober 2018 Fördermittel für die Erstellung des Managementplanes für das FFH – Gebiet 247 „Gewässersystem der Jeetzel" bewilligt.

Dem Landkreis Lüchow-Dannenberg wurden im Rahmen der Förderrichtlinie "Erhalt und Entwicklung von Lebensräumen und Arten – EELA" sowie auf Grundlage der EU-Verordnung über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) Fördermittel für die Erstellung des Managementplanes für das FFH-Gebiet 247„Gewässersystem der Jeetzel mit Quellwäldern" durch das Land Niedersachsen unter Förderung durch die Europäische Union bewilligt.

Mit der Erstellung dieses Managementplanes wurde am 30. August 2019 das Planungsbüro RANA aus Halle beauftragt. Das Büro ist unter der Telefonnummer 0345 /1317580 bzw. per E-Mail: info@rana-halle.de zu erreichen.

Managementpläne werden eigens für das jeweilige NATURA 2000-Gebiet erstellt. Als Grundlage der Managementplanung dient die Erfassung und Bewertung der spezifischen Schutzgüter, ihres Erhaltungszustandes sowie bestehender Beeinträchtigungen und Gefährdungen im jeweiligen Schutzgebiet.

In einem ersten Schritt wurden bereits in 2015 und 2016 maßgebliche Daten zu den im Gebiet befindlichen wertbestimmenden Lebensraumtypen erhoben. Hierbei handelt es sich u.a. um Auwälder und andere Feuchtwälder der Auen, feuchte Hochstaudenfluren, mesophiles Grünland u.a.. Des Weiteren ist das „Gewässersystem der Jeetzel“ Lebensraum gefährdeter Fischarten wie u.a. dem Bitterling, dem Fischotter und Biber und zahlreicher Libellenarten.

Auf der Grundlage dieser Daten erfolgt nun die Entwicklung von fachlich begründeten Maßnahmen zur Sicherung und Wiederherstellung des günstigen Erhaltungszustandes dieser Arten und Lebensraumtypen. Der Landkreis Lüchow-Dannenberg beabsichtigt dabei eine aktive Beteiligung der betroffenen Flächenbewirtschafter, Gemeinden, Interessenvertretungen, politischen Gremien und Fachbehörden. Im Rahmen des Prozesses wird dazu auf Gemeindeebene voraussichtlich ab Frühjahr 2021 zu Arbeitskreisen eingeladen werden. Daneben erfolgt eine regelmäßige Information der politischen Gremien und der Öffentlichkeit.

Für das Projekt ist ein Zeitraum von drei Jahren vorgesehen, so dass der Managementplan zum Jahresende 2022 vorliegt. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch die Naturschutzbehörde.

Die Kulisse des Gebietes können Sie hier ersehen: Übersichtskarte der Schutzgebiete

Kontakt
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Fachdienst 67 - Natur und Landschaft
Tel.: 05841 / 120-512 oder 05841 / 120-548
E-Mail: naturschutz@luechow-dannenberg.de

Der Wolf ist zurück - und jetzt?

Foto: Axel BürgenerDen Wolf kennen viele nur aus dem Zoo. Doch das Rudeltier mit dem bräunlich-grauen Fell ist inzwischen auch in den Landkreis Lüchow-Dannenberg zurückgekehrt.

Im Raum Gartow ist ein Paar bestätigt, das bereits Nachkommen gezeugt hat. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass sich in der Göhrde eine Wölfin angesiedelt hat.

Die Rückkehr des einst in Deutschland ausgerotteten Tieres wirft viele Fragen auf: Wie sollte ich mich verhalten, wenn ich einem Wolf begegne? Was kann ich tun, wenn ich kranke oder verletzte Tiere sehe?

Dokumente zum Herunterladen:

Aktuelle Informationen (Stand Oktober 2017) zum Niedersächsischen Wolfskonzept des Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz finden Sie hier.

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Landkreis Lüchow-Dannenberg
Fachdienst 67 - Natur und Landschaft
Tel.: 05841 / 120-512
E-Mail: naturschutz@luechow-dannenberg.de

Verordnungen für den Natur- und Landschaftsschutz

Die gesammelten Verordnungen des Landkreises Lüchow-Dannenberg zum Natur- und Landschaftsschutz finden Sie in einer eigenen Datenbank.

 

Beauftragte im Natur- und Landschaftsschutz

Kreisbeauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege

  1. Eckart Krüger, Hauptstraße 50, 29494 Trebel, Tel.: 05848 / 669
  2. Dr. Günther Nemetschek, Kirchstraße 6, 29439 Lüchow (Wendland), Tel.: 05841 / 4185

Hornissenbeauftragter für den Landkreis Lüchow-Dannenberg

  • Marco Otte, 0171/ 21 54 061

                         Merkblatt zum richtigen Umgang mit Hornissen

Weißstorchbeauftragte für den Landkreis Lüchow-Dannenberg

  • Antje Fäseke, Tel-Nr.: 05848/836

Fledermausbetreuer für den Landkreis Lüchow-Dannenberg

  • Frank Manthey, Tel. 04101/779867 oder 0178/2363345 

Ameisenbeauftragte für den Landkreis Lüchow-Dannenberg

  • Herr Klaus-Michael Fülle, Tel. 05820/641
  • Herr Ekkehard Wulschläger, Tel. 05808/447

Deutsche Ameisenschutzwarte
Landesverband Niedersachsen e.V.
Regionalgruppe Uelzen

Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue

Nationale Naturlandschaften

Flusslandschaft Elbe:
Rückzugsgebiet für gefährdete Pflanzen und Tiere

Die Elbe ist einer der größten Ströme Mitteleuropas. Sie bestimmt großräumig die Landschaftsstruktur und den Landschaftshaushalt in weiten Teilen der Tschechischen Republik und Deutschlands. Bei einem der wenigen europäischen Flüsse sind hier Gewässerverlauf und stromtaltypische Lebensräume im Verbund noch weitgehend naturnah erhalten geblieben. Die vielfältige Auenlandschaft entlang der Elbe von der Quelle im Riesengebirge bis zur Mündung in die Nordsee ist einzigartig. Im Bereich der mittleren Elbe besitzt der Fluss nur noch ein geringes Gefälle und windet sich in weiten Schleifen durch sein zwei bis acht Kilometer breites Auengebiet. Buhnen stabilisieren den Verlauf des Stromes und sichern das Fahrwasser der Elbe für die Binnenschifffahrt. An den Hauptstrom mit seinen Sandbänken, Schlammufern und Röhrichten schließen sich die Vorländer und Werder (ehemalige Inseln oder Halbinseln in der Elbe) an. Ihr Erscheinungsbild wird durch großflächiges Auengrünland mit zahlreichen Altarmen und Bracks sowie kleinflächigen Weich- und Hartholzauenwälder geprägt. Dieses Deichvorland wird einschließlich der Niederungen der einmündenen Nebenflüsse wie Aland, Seege und Jeetzel regelmäßig bei Hochwasser überschwemmt. An diese sog. aktive (d.h. immer noch regelmäßig überschwemmte) Aue schließt auf der Landseite der Deiche die ursprüngliche Aue mit der weiträumigen Elbmarsch an. Die Marsch wird in Niedersachsen in die Bereiche Lüneburger, Neuhäuser, Dannenberger und Gartower Elbmarsch unterteilt. Die Marschen werden von den Niederungen der Elbnebenflüsse durchzogen. Am Talrand folgen in weiten Teilen nacheiszeitliche Talsande und Dünenfelder. Diese sind im Bereich des Carrenziener Forstes meist mit flechtenreichen Kiefernwäldern bestanden.

Stixer Wanderdüne:
Bei Stixe besteht noch eine Wanderdüne, deren Sand ständig durch den Wind bewegt wird. Hier befinden sich typische Offensandbereiche und Sandtrockenrasen. Als letzte offene Düne dieses Dünenzuges umfasst sie eine Fläche von ca. 9,5 ha. Verschüttete Kiefern stehen als Beweis für die noch heute bestehende Aktivität der Düne. Bei trockenem, windigen Wetter kann man dem Naturschauspiel beiwohnen und die Wanderbewegung des Sandes gen Osten beobachten. Streckenweise fließt die Elbe auch am Fuß von Erd- und Geröllbergen, die in der Eiszeit von Gletschern abgelagert wurden (sog. Moränen). Dies ist beispielsweise bei Alt Garge, zwischen Hitzacker und Neu Darchau sowie am Höhbeck der Fall. Hier haben sich steile, bis zu 70 m hohe Geestkanten gebildet, die meist mit Buchen- und Eichenwäldern bewachsen sind. In dieser vielfältig strukturierten Landschaft finden etwa 1.300 Pflanzenarten einen Lebensraum. Ungefähr 400 dieser Arten gelten als in ihrem Bestand gefährdet. Hierzu gehören beispielsweise Schwarzpappel und Brenndolde.

Ein Paradies für Vögel ...
Fast 150 verschiedene Vogelarten (u.a. Weißstorch, Kranich und Seeadler) brüten in diesem Gebiet. Nordische Schwäne und Gänse rasten hier auf ihrem Zug im Frühjahr und Herbst zu Tausenden. Die Gastvögel rasten im Elbetal, da Buhnefelder, ruhige Seitengewässer und Nebenflüsse der Elbe Schutz und Ruhe vor Störungen bieten. Im Elbschloss Bleckede können Sie einem Storch in das Nest schauen und sich über die zahlreichen Horste informieren.

... und andere gefährdete Tierarten

In den letzten Jahren wandern Biber und Fischotter wieder ein und erobern sich das Elbetal langsam als Lebensraum zurück.

Was sind Biosphärenreservate ?
Biosphärenreservate sind Modellregionen. In ihnen soll gemeinsam mit den hier lebenden und arbeitenden Menschen eine wirtschaftliche Form der Landnutzung entwickelt und umgesetzt werden, die zugleich dem Schutz und der Pflege einer lebenswürdigen Umwelt und bestimmter Lebenräume für Pflanzen und Tiere dient. Außerdem sollen Biosphärenreservate zugleich Forschungs- und Bildungszwecken dienen. Um allen Zielen gerecht werden zu können, gliedern sie sich - abgestuft nach dem Einfluss menschlicher Tätigkeit - in verschiedene Zonen.

Sie finden die Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue im Alten Rathaus in Hitzacker.