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Archäologisches Zentrum Hitzacker wird Erzählkulisse: Aus der Bronzezeit ins „Herz der Finsternis“

Nach den Erfolgen der letzten zwei Jahre laden das Thalia Theater und die Metropolregion Hamburg 2015 erneut an ungewöhnliche und eindrucksvolle Orte in der Metropolregion Hamburg, um Stücke zu erleben, die in realer Kulisse lebendig werden. An Orten, die selbst Geschichten erzählen und aufregend anders sind – diesmal geht es mit Joseph Conrads abenteuerlicher Geschichte „Das Herz der Finsternis“ in das Archäologisches Zentrum Hitzacker.

Pascal Houdos. Foto: Armin SmailovicMehr als 4.000 Jahre ist es her, dass Menschen das Ufer der Jeetzel besiedelten, hier Felder anlegten und Vieh züchteten. Ein hartes Leben erwartete sie, voller Gefahren aber auch voller Freude. Das Archäologisches Zentrum Hitzacker bietet in drei rekonstruierten Langhäusern ungewöhnliche Einblicke in den Lebensalltag dieser Zeit. Auf dem Weg durch die Vergangenheit erfahren wir, wie die Menschen lebten, wie sie ihre Werkzeuge herstellten, wo sie wohnten und was sie aßen.

Im bronzezeitlichen Langhaus „Phönix“ nimmt Thalia-Schauspieler Pascal Houdus am Donnerstag, den 28. Mai 2015 um 19.30 Uhr die Zuschauer mit auf eine ganz besondere Zeitreise. Auf die Reise des Seemanns Marlow an Bord eines britischen Flussdampfers entlang der kolonial besetzten Küste Afrikas – getrieben von der Sehnsucht, die letzten weißen Flecken der Erde zu erforschen. Je länger die Reise dauert, umso unverständlicher wird ihm der fremde Kontinent. Folgen Sie ihm tief in den Dschungel und in die Abgründe seiner Seele. In seinem weltberühmten Roman „Herz der Finsternis“ verarbeitet Joseph Conrad seine abenteuerliche Reise als Kapitän eines Flussdampfers auf dem Kongo, die er nur mit viel Glück überlebte und die ihm für den Rest seines Lebens eine zerrüttete Gesundheit und alptraumhafte Erinnerungen bescherte. Film-Adaptionen wie Francis Ford Coppolas Vietnamkries-Drama „Apocalypse Now“ zeigen, wie zeitlos der Stoff der Erzählung ist.

Die Atmosphäre des 3000 Jahre alten Wohn- und Stallhauses mit seinen Lehmwänden und der stimmungsvollen Feuerstelle machen das Archäologische Zentrum Hitzacker zu einem idealen Ort für die Erzählung der strapaziösen und gefährlichen Schiffsreise. Die uralte Tradition, geborgen im Haus zu sitzen, gemeinsam Geschichten zu erzählen und zu hören wird an diesem Abend wieder lebendig.

Die Metropolregion Hamburg und das Thalia Theater arbeiten seit 2013 zusammen, um den Kulturaustausch zwischen der Stadt Hamburg und dem ländlichen Bereich mit neuen Ideen zu beleben. Unter dem Titel „Thalia Kulturlandschaften“ reisen Schauspieler aus dem Thalia-Ensemble mit ausgesuchten Lesungen und kleinen Inszenierungen an besondere Orte in der Metropolregion. Dazu haben die Partner außergewöhnliche Orte gefunden, die gemeinsam mit den Schauspielern eine stimmige Geschichte lebendig werden lassen. Ziel ist eine dauerhafte Kooperation des Thalia Theaters mit der Metropolregion und eine lebendig gelebte Nachbarschaft.

2014 wurde das Projekt aus 1000 Bewerbern ausgewählt und als Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs „100 Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ prämiert.

Für Ulrike Braun M.A., Museumsleiterin im Archäologischen Zentrum Hitzacker, ist dies ein „Beispiel gelungener Kooperation in der Metropolregion Hamburg, die Geschichte, Kultur und Kunst in einem neuen Zusammenhang präsentiert. Neue Netzwerke im Bereich Tourismus und Kultur werden durch dieses Projekt initiiert und geknüpft. Hitzacker und die Metropolregion Hamburg werden kulturell und touristisch bereichert  und präsentieren sich als lebenswerte Region. Außergewöhnliche Orte wie das Archäologische Zentrum rücken als einmalige Theater-Kulisse in den Fokus und Hitzacker lädt mit einem attraktiven Angebot einmal mehr zu einem Besuch ein.“

Karten sind für 12 Euro (ermäßigt: 5 Euro) im Archäologischen Zentrum Hitzacker erhältlich: Tel.: Telefon: 05862 / 6794, E-Mail: azh@archaeo-centrum.de.

 

PM Metropolregion Hamburg / Thalia-Theater

Das Archäologische Zentrum Hitzacker ist eins von dreizehn Museen in Elbtalaue und Wendland und Mitglied im Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e. V. 

 

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